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Afleveringen
«Als Journalist flüchtet man sicher nicht als erster» – Taiwan-Korrespondent Patrick Zoll
BeluisterdIndiens «Kakerlaken» wehren sich: Die Gen-Z-Proteste und was dahinter steckt
BeluisterdBotox und Sinnsuche: Wie Chinas Elite mit der Wirtschaftskrise umgeht
BeluisterdIn dieser Episode beleuchtet die China-Redaktorin Katrin Büchenbacher die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen in China angesichts einer stagnierenden Wirtschaft. Während das Zeitalter des rasanten Wachstums endet, sucht die chinesische Oberschicht nach neuen Strategien zur Bewältigung von Unsicherheit. Dies zeigt sich einerseits in einem Boom der Schönheitschirurgie als Mittel zur Selbstoptimierung und Kontrolle, andererseits in einem verstärkten Interesse an Auslandsinvestitionen und Versicherungen. Darüber hinaus thematisiert die Episode eine wachsende Sinnsuche innerhalb der wohlhabenden Mittelschicht. Nach dem Verlust traditioneller Karrierepfade und dem Ende des einfachen Reichtums entstehen neue Lebensentwürfe, die von einem bewussten Rückzug aus den Metropolen wie Peking bis hin zu spirituellen Experimenten reichen. Der Podcast analysiert, wie wirtschaftlicher Druck die Prioritäten von materiellem Wachstum hin zu persönlicher Identität und Struktur verschiebt.
Wie gross ist die Eskalation im Iran-Krieg tatsächlich?
BeluisterdIn dieser Episode analysiert die Nahost-Redaktorin Anne Allmerling gemeinsam mit Simon Schaffer die aktuelle Eskalationsdynamik zwischen den USA und dem Iran. Nach dem Scheitern des Rahmenabkommens und der vorangegangenen Waffenruhe nehmen die militärischen Angriffe wieder deutlich an Intensität zu, was durch neue Todesopfer unter US-Soldaten untermauert wird. Die Diskussion beleuchtet die strategischen Kalküle beider Seiten: Während Teheran versucht, den Krieg für die USA wirtschaftlich so kostspielig wie möglich zu gestalten, steht die US-Regierung unter dem Druck der anstehenden Zwischenwahlen und rechtlicher Beschränkungen durch den Kongress. Zudem wird das Risiko einer weiteren Ausweitung des Konflikts durch die Beteiligung der Houthi-Miliz und die potenzielle Blockade wichtiger Handelsrouten wie dem Bab al-Mandab thematisiert.
Warum die USA ihre Zukunft als Wissenschaftsmacht aufs Spiel setzen
BeluisterdIn dieser Episode von NZZ Akzent diskutiert Wissenschaftsredaktor Leonid Lever Ariosa die massiven Kürzungen der US-Regierung unter Präsident Trump im Bereich der Forschungsförderung. Der Bericht beleuchtet den gezielten Abbau von Bundesmitteln für Universitäten, die politische Motivation hinter diesem Vorgehen sowie die langfristigen Folgen für die globale technologische Führung der USA. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Risiko, dass durch den Rückzug des Staates aus der Grundlagenforschung die Innovationskraft sinkt und Länder wie China diese Lücke strategisch füllen könnten. Das Gespräch verdeutlicht zudem die essenzielle Bedeutung staatlicher Investitionen für bahnbrechende Technologien wie den Laser.