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Afleveringen
Erlebe Eine Stunde History live - Die Gründung der Zentrumspartei
Beluisterd533 - Kaiser Justinian und die Vereinheitlichung des Römischen Rechts
BeluisterdDiese Folge von 'Eine Stunde History' befasst sich mit dem Corpus Iuris Civilis, einer monumentalen Gesetzessammlung aus dem 6. Jahrhundert unter Kaiser Justinian. Die Sammlung systematisiert antike römische Gesetze und bildet bis heute eine fundamentale Grundlage des europäischen Rechtswesens. Darüber hinaus wird die Wiederentdeckung der Digesten sowie die Entstehung der Glossatoren-Schule in Bologna beleuchtet. Es wird erläutert, wie das römische Recht durch mittelalterliche Gelehrte wiederbelebt wurde und wie antike Prinzipien über die Pandektenwissenschaft bis hin zum modernen BGB nachwirken.
4. bis 6. Jahrhundert - Die sogenannte Völkerwanderung
BeluisterdDieser Podcast hinterfragt den historischen Begriff der 'Völkerwanderung' und stellt fest, dass es sich eher um unstrukturierte Migrationsbewegungen von Heeresverbänden als um geplante Wanderungen homogener Völker handelte. Dabei werden die Bewegungen der Vandalen sowie die Rolle der Hunnen am Ende der Antike thematisiert, wobei betont wird, dass viele historische Darstellungen auf römischen Stereotypen basieren. Die Experten diskutieren zudem die Transformation Europas durch Prozesse der Akkulturation zwischen germanischen Verbänden und dem Römischen Reich. Dabei wird die 'Henne-Ei-Frage' erörtert, ob der Zerfall des Römischen Reiches die Bewegungen erst ermöglichte oder umgekehrt, sowie die langfristige Bedeutung römischer Rechtsstrukturen für die Entstehung neuer politischer Identitäten.
476 n. Chr. - Der Zerfall Westroms und das Ende der Antike
BeluisterdIn dieser Folge von 'Eine Stunde History' wird der Untergang des Weströmischen Reiches als komplexer, langwieriger Prozess beleuchtet, der durch soziale und infrastrukturelle Veränderungen geprägt war. Die Diskussion thematisiert die Rolle von Odoaker und die Herrschaft Theoderichs sowie den Übergang von der Spätantike zum Mittelalter. Zudem wird die historische Debatte über das Ende der Antike geführt, wobei regionale Unterschiede und der Verlust an Lebensqualität im Fokus stehen. Dabei werden auch moderne wissenschaftliche Perspektiven auf Begriffe wie 'Völkerwanderung' und die Bedeutung von Zäsuren in der europäischen Geschichte diskutiert.
395 n. Chr. - Die Teilung des Römischen Reiches
BeluisterdDiese Episode beleuchtet die Reichsteilung des Römischen Reiches unter Theodosius und die daraus resultierende Entwicklung von Konstantinopel als neues Machtzentrum. Es wird erläutert, wie militärische Herausforderungen und die Unüberschaubarkeit der Grenzen eine Herrschaftsteilung notwendig machten, während die Schlacht von Adrianopel einen bedeutenden Prestigeverlust für Rom darstellte. Zudem werden die politische und religiöse Entwicklung des Oströmischen und Weströmischen Reiches nach Theodosius thematisiert. Der Fokus liegt auf der zunehmenden Entfremdung zwischen Ost und West, der Rolle mächtiger Berater sowie den wirtschaftlichen und militärischen Faktoren, die den Fortbestand des Ostens sicherten und zur Entstehung der orthodoxen Kirche führten.